Freitag, 27. Januar 2012

Vendredis du Vin # 42: Le Vin et les Voyages - Weinfreitage: Wein und Reisen

Vendredis du Vin, die Weinfreitage sind in der französischen Weinszene im Netz eine Institution. Auch unter deutschen Weinfreunden erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Blogger und Nichtblogger treffen sich am letzten Freitag im Monat zu einem Thema und ich freue mich und bin sehr stolz, dass wir dank Iris (der guten Seele der Veranstaltung) dieses Mal auch mit einem Beitrag dabei sind. Vor allem, weil der Freitag doch auch mein persönlicher ganz besonderer Weintag ist. Das Thema ist dieses Mal "Le Vin et les Voyages" – "Wein und Reisen", organisiert vom Gastgeber des Monats Januar Guillaume Nicolas-Brion, dessen Blog "du Morgon dans les Veines"  absolut lesenwert ist.






Die Szene: Urlaub – in der deutschen Werbung als die schönsten Wochen des Jahres gepriesen – wir sitzen in einer kleinen Kneipe, die kann in Spanien, Italien, Frankreich oder Deutschland oder auch ganz woanders liegen, trinken einen Wein und lassen nach den Worten des großen deutschen Schriftstellers Kurt Tucholsky "die Seele baumeln". Also, Postenkartenkitsch: der Himmel ist blau, die Sonne scheint, wir sitzen unter Platanen oder Kastanienbäumen, der Wirt bringt einen Wein, der schmeckt nach Sonne, nach Salz und Meer, nach Früchten und Erde, ein Wein zum Träumen. Wir sind glücklich – oder zumindest entspannt – und wünschen, der Nachmittag würde nie enden.

Hier geht es weiter



Scénario vacances – la période  réputée "les plus belles semaines de l'année" par la pub allemande – nous sommes dans un petit endroit quelque part en Espagne, en Italie, en France ou en Allemagne, ou bien quelque part ailleurs. On boit du vin et on laisse "flotter son âme", une expression du grand écrivain allemand Kurt Tucholsky. Ambiance kitsch comme sur les cartes postales: le ciel est bleu, le soleil brille, nous nous sommes installés dans un petit café sous des grands platanes ou des châtaigniers, le patron nous apporte un pichet, un vin avec des arômes soleil, sel, mer, fruits, terre, qui nous fait rêver. Nous sommes heureux – au moins décontractés – et nous souhaitons que l'après-midi ne finisse jamais.

A suivre

Kommentare:

  1. Ach ja....
    da war ich gerade so tief in Stimmung und dann wurde ich jäh an das Monster im Kühlschrank erinnert. Traue mich nicht mal damit Risotto abzulöschen.....

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  2. .... kein Problem, kein Monster kann so grauslich sein, dass es nicht wenigstens zum Glühweingelee taugt ;o))

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  3. Gut zu wissen :o)

    Das Phänomen des Grenzweins lässt sich übrigens auch auf feste Nahrung ausweiten. Was hab ich vor Jahren mal diese ollen tchechischen Waffeln zu Hauf von einem Urlaub mitgebracht und dann, gefühlte Jahre später, in der Biotonne entsorgt, weil sie einfach nur künstlich und süß schmeckten. Abder das ist nur ein Beispiel...

    Da ich übrigens von den Abenteuern der Familie "Leroc" aus dem Französischunterricht nur herzlich wenig behalten habe, habe ich es mir mit der deutschen Version leicht gemacht.
    Außer "Monsieur Leroc est malade a l'estomac" ist wenig hängen geblieben :o)

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  4. Das Phänomen hatte ich auch schon lange gekannt; nur den sehr passenden Begriff kenne ich erst seit Ole einen Wein über die Grenze bringen wollte.

    Der Topf in dem das Glühweingelee entsteht gefällt mir sehr gut; ist bestimmt selbstrührend ;-)

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  5. So, ich bin hier zufällig vorbeigekommen und habe mich gleich wohl gefühlt, kommt mir alles so bekannt vor. Grenzwein hatten wir schon öfter im Keller und Rezepte nach Weinverwertung sind immer gefragt. Dieses Weingelee habe ich in ganz ähnlicher Rezeptur auch schon gemacht, meines ist nicht fest geworden.
    Unser geflügeltes Wort, wenn der Wein nicht passt: "Weinchadeau"
    Liebe Grüsse aus Wien

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    1. Das stimmt, Wienermädel; Weinchadeau hat Christin schon in unserem Adventskalender vorgeschlagen, so viel Gelee mag man vielleicht auch nicht. Wenn das Gelee nicht fest werden will, koch es noch einmal auf und gib auf etwa 1 l Gelee 2 - 3 TL Gelfix (Gelierpulver aus dem Reformhaus oder Bioladen) dazu; dann geliert es bestimmt und es verändert den Geschmack nicht.
      (Das ist ohnehin ratsam, wenn man weniger süße Gelees oder Marmeladen haben möchte, einfach Zucker durch Gelfix ersetzen, bei den Mengen muss man ein bisschen probieren).

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